Notturno – ital. „nächtlich“ – taucht in die Erinnerungen und Erzählungen von Komapatient*innen ein. Das Stück der Choreografin Veronika Riz spielt am 20. und 21. Februar in den Uferstudios.
Weiterlesen „Neue Welten erkunden“
Kategorie: Allgemein
Identitätspuzzle
OMÂ, eine „Autofiktion“ von und mit Roxana Küwen Arsalan war vom 17. bis 19. Februar 2026 in einer Wiederaufführung im Chamäleon Berlin zu sehen. Bei der letzten Vorstellung stand auch die Deaf Performerin Paulina Güllü auf der Bühne. Sie dolmetschte alle lautgesprochenen Worte in Deutsche Gebärdensprache (DGS).
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Hörübungen
Am 11.02.2026 teilten Studierende der Tanz- und Musikwissenschaft in der Akademie der Künste Ergebnisse ihrer gemeinsamen Recherche mit dem Künstler Pol Pi zur Idee des Zuhörens als bewusstem Akt der Verbindung.
Weiterlesen „Hörübungen“
Ein Tisch, ein Prozess, ein Witz
Gut gemacht! von und mit Antonia Baehr, Jule Flierl, Hermann Heisig und Claire Vivianne Sobottke ist eine Urteilskomödie, inszeniert als Prozess. Der komplexe Witz über die Entstehung und Bewertung von Kunst einst und jetzt war am 5. und 6. Februar 2026 im HAU2 zu sehen.
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Im Land des Leids
I want revenge, grandma, komponiert und performt von Colleen Ndemeh Fitzgerald, war als Wiederaufführung am 17. und 18. Januar 2026 im Rahmen der 30. Tanztage Berlin in den Sophiensælen zu sehen. Das Stück thematisiert die Brutalität der europäischen Kolonialisierung Afrikas.
Weiterlesen „Im Land des Leids“Obstsalat à la Salome
Weiterlesen „Obstsalat à la Salome“
Bei der 30. Ausgabe der Tanztage Berlin (08.-24.01.2026) feierte das Stück the intimacy of collision der libanesischen Choreografin Dominique Tegho in den Sophiensælen Premiere. Ein Bericht über die zweite Aufführung am 18.01.2026.
Weiterlesen „Obstsalat à la Salome“
Wer ist schuld?
Witch Hunting von Anne Nguyen/Compagnie par Terre bietet einen gelungenen Start in das diesjährige PURPLE Tanzfestival und erzählt vom „anders“ gemacht Werden. Das Stück ist vom 17. bis 19. Januar im HAU1 zu sehen.
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Gemeingut
bottom up productions, ein Projekt von Julek Kreutzer und Felipe Fizkal, enthierarchisiert den zeitgenössischen Tanz. Für die Vorstellungen der Tanztage Berlin am 14. und 15. Januar 2026 in den Sophiensælen inszenierten Isabela Fernandes Santana (Choreografie) und Mariagiulia Serantoni (Tanz) O Que Resta do Fogo in einer Koproduktion mit BUP.
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Anja Goette (1978 – 2025)
Ehemalige Ko-Leiterin des Tanzbüros Berlin |
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Nachruf
Wandelnde Wahrheit
A Scenario Of A System Off von Ixchel Mendoza Hernández prüft Wahrnehmung und Realität, tänzerisch sowie verbal. Das Stück ist vom 18. bis 21. Dezember 2025 im radialsystem zu sehen.
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Die Zeit entscheidet: Tanz als Übung oder Übung als getanztes Sujet
Sheena McGrandles Toil, in einer Erstaufführung zu sehen vom 3. bis 6. Dezember im HAU2, präsentiert Tanz als Körpertraining und disziplinierte Repetition im profanen Arbeitsmodus von Tänzer*innen.
Toil ist in erster Linie eine Komposition aus Schritten, Footwork aus der Ausbildung in diversen tänzerischen Schulen und Traditionen: Fußarbeit nach Cunningham, Tendus, Bun Kicks, Ball Changes, Chassés. Im Unterricht einstudierte und regelmäßig wiederholte Moves addieren sich über die Jahre und formen den*die Tänzer*in.
Fünf Freiberufler*innen bilden das Ensemble dieser Produktion; alle haben intensive und weit über reine Schrittarbeit hinausgehende Erfahrung in unterschiedlichen Tanztechniken. Ihre postmoderne und zeitgenössische Virtuosität gründet im bewussten Verlernen (Unlearning) der Kontrollmechanismen, die Teil der klassischen und modernen Tanztechniken sind, die sich zu Sheena McGrandles Toil fügen.
Einige Passagen demonstrieren den Wandel im Lauf der Zeit: Die Intensität der Beats lässt nach, die Tänzer*innen verlangsamen ihre Bewegung. Ihre Performance erinnert nun an die Wende in den frühen 2000er Jahren, als Körperarbeit zunehmend auf zustandsbasierte Affekte orientierte. Physisches Gewicht schwindet – durch den Raum und von einem Körper zum anderen; geometrische Formen lösen sich auf.
Doch im Zentrum von Toil steht die Fußarbeit, die Muster, die die Tänzer*innen frontal vor den Zuschauer*innen erzeugen, als wäre das Publikum der Spiegel im Atelier. Live Drums, gespielt von Steve Heather in Begleitung von Marta Forsberg an Violine und Electronics, liefern das explizite Gerüst, auf dem die Füße der Tänzer*innen Halt finden, entsprechend den Traditionen, die das Vokabular ihrer Bewegungen vorgeben. Die Zeit bestimmt sich entlang der Uhr, die das Leben steuert. Wir beugen uns dem Messinstrument. Die Tänzer*innen unterwerfen sich der dynamischen Herrschaft des Metronoms, sie halten zusammen, keine*r gibt auf. Wir erkennen die Endorphine, die im gemeinsamen Workout ausgeschüttet werden, und die Freude, die das Festhalten am vorgesehenen Prozedere bringt. Hier bestätigt sich die Feststellung, die die Choreografin Susan Rethort 2012 in ihrem Essay über die Alltäglichkeit der Übungspraxis traf: „Spaß und Disziplin sind kein Widerspruch.“
Toil assoziiert diese „Disziplin“ mit Arbeit, ebenso wie die Kostüme: Die Performer*innen tragen „Arbeitskleidung“ – Shorts und T-Shirts, mit großen Taschen. Doch weder „Arbeit“ noch die – auf sie verweisende – „Disziplin“ in und jenseits der Produktion müssen auf die erkennbaren Traditionen reduziert werden, die Toil eindeutig, sehr direkt und sehr konkret vermittelt. Selbst wenn sie für Spaß und Freude stehen. Wie und warum wir arbeiten (oder „gearbeitet“ werden) generiert die Funktion und Bedeutung eines Werks, oder das Fehlen derselben.
Hin und wieder lächeln die Künstler*innen auf der Bühne. Sie nicken einander zu oder grüßen Bekannte im Publikum. Sie sind Menschen mit einer eigenen Geschichte, Individuen, die sich in einer Gruppe zusammenfinden, sich gleichsam in ihre gemeinsame Vergangenheit fügen, verbunden nicht durch die Angst, die häufig das Training begleitet, sondern in Anerkennung von und Sehnsucht nach dem Können, das sie einst erwarben und auf das sie jetzt zurückgreifen. Dies hier ist ein Engagement. Das wissen wir. Wir sehen einen aktuellen Gig von Freelancern: Moves synchron zum Sound und anderen Performer*innen, die uralte Freude / Herausforderung des Bühnentanzes – Tanztraining im Ensemble, begleitet von energischen Beats, doch ohne die/den grausame*n, jede Regung überwachende*n Ballettlehrer*in, notorischer Auslöser traumatischer Erfahrung im Ballettsaal. Hier steuern die Tanzenden selbst, ihre Schritte zeichnen die Karte, ihr Rhythmus ist der Weg.
Es ist nett, Menschen in Bewegung zuzuschauen. Doch was will diese Show? Wo verortet sie Autor*innenschaft? Toil bestätigt etliche gängige Klischees über die Ausbildung von Tänzer*innen, und ich frage mich, trotz des Sinns für Spaß und Empathie im Team, wie diese Inszenierung die nicht-produktive Arbeit, die sie doch zeigen will, interpretiert – jenseits von Reiteration und Objektifizierung bekannter Routinen.
Übersetzung aus dem Englischen: Lilian Astrid Geese
Toil von Sheena McGrandles feierte vom 3.-6. Dezember 2026 Premiere am HAU2.
Der Preis der Schönheit
Showroomdummies #4, eine Inszenierung von Gisèle Vienne und Étienne Bideau-Rey, feierte am 5. Dezember 2025 im Haus der Berliner Festspiele Deutschlandpremiere. Das Stück hinterfragt auf verstörende Weise das Klischeebild der Frau aus Ostasien.
Grelles Licht erhellt die Bühne. Auch der Boden ist weiß. Alles wirkt makellos, sauber, rein. Im Raum verteilt stehen schwarze Stühle. Auf ihnen drapiert sind Schaufensterpuppen: Weiblich geformte Körper, überwiegend unbekleidet, die Haare über ihre Gesichter fallend. Showroomdummies sind Geschöpfe unserer Fantasie, Projektionen idealisierter, perfekt proportionierter Gestalten. Echten – menschlichen – Körpern ähneln sie nur selten.
Auch die sechs Perfomerinnen scheinen „Puppen“ in einem Verkaufsraum zu sein, ausgestellt für das Publikum. Ich beobachte sie, wie sie mühelos auf hohen Absätzen balancieren, die Beine glattrasiert, die schmalen Taillen betont durch sorgsam in schwarze Röckchen gestopfte weiße Blusen. Ihre Lippen sind rot geschminkt, und rot lackiert sind ihre Nägel. Ich sehe frische, gebügelte Shirts und seidiges Haar.
In ihrer überbetont weiblichen, grazil-graziösen, sexualisierten Gegenwart steigt Unbehagen in mir auf. Auch ich komme aus Ostasien, auch ich werde als Frau gelesen. Die meist weiß-zentrierte Gesellschaft, in der ich lebe, kategorisiert – und fetischisiert – mich permanent als „Asian girl.“ Die performenden Schönheiten auf der Bühne provozieren Kommentare und Projektionen, Erwartungen, Fantasievorstellungen von der „typischen Asiatin“, als die man mich seit Jahren wahrnimmt. Die scheinbare Verstärkung des Klischees von asiatischen Frauen für ein mehrheitlich weißes Publikum ärgert mich maßlos: Wie gern würde ich meine Wut herausschreien und um mich schlagen!
Die Atmosphäre ist spannungsgeladen: langsame Bewegungen, abrupte Wendungen, auf die langer Stillstand folgt, dröhnende Elektrobeats, die Angst machen. Die Darstellerinnen auf der Bühne beobachten sich genau. Sie agieren miteinander, auf geradezu grobe Weise: Sie tragen sich gegenseitig, sie werfen und schubsen sich, zerren einander herum. Niemand wehrt sich. Getanzte Soli liefern das Echo dieser krassen Manipulationen, als quasi körperliche Reminiszenz.
Alle scheinen gereizt, unter Strom, nervös, doch der Zusammenbruch bleibt aus. In der kollektiven Nervosität offenbaren sich mir unterdrückte Gefühle, die unter der Oberfläche schwelen, ohne dass sich ein Kontrollverlust abzeichnen würde. An der Bürde der stereotypen Vorstellung von der „Vorzeigeminderheit“, als welche Immigrant*innen aus Asien gern gesehen werden, tragen besonders schwer wir weiblich gelesenen Menschen; von uns erwarten sie Ruhe, Gelassenheit und Gehorsam. Derweil ersticke ich, die Zeugin dieser Selbstbeherrschung auf der Bühne, fast an den Erinnerungen, am Druck, den ich so gut kenne: Du musst immer lächeln, selbst wenn du dich nicht danach fühlst oder wütend bist.
Eine Performerin ragt aus der Menge. Gekleidet in einen gelben Oversize-Pulli steht sie da, größer als der Rest. Ihr fehlt die mühelose Grazie, die die anderen so „natürlich“ zu besitzen scheinen. Welche Rolle spielt sie wohl? – frage ich mich. Am Ende der Performance bekomme ich eine Antwort. In ihrer Choreografie unterscheidet sie sich nicht von den übrigen Performerinnen, doch sie ist die Einzige, die von Zeit zu Zeit lächelt. Alle anderen blicken ernst. Unverwandt. Zuletzt verschüttet sie eine schwarze, klebrige Flüssigkeit, gefährlich nahe am blütenweißen Shirt einer anderen, auf dem Boden liegenden Darstellerin, jedoch ohne auf dem Stoff Flecken zu hinterlassen. Alles bleibt sauber.
In der Schlussszene sehen wir drei Performerinnen mit weißen, fake-lächelnden Masken. Eine von ihnen trägt eine blonde Langhaarperücke. Beim Verlassen des Theaters belausche ich zwei weiße Zuschauer*innen im Gespräch über das Stück. Es fallen die Worte „emotional“ und „verletzlich“, und ich frage mich, wessen Emotion und Verletzlichkeit hier wem zum abendlichen Konsum präsentiert wurde.
Übersetzung aus dem Englischen: Lilian Astrid Geese
TANZALLIANZEN
Im Rahmen einer Netzwerkförderung des Fonds Darstellende Künste kooperiert das Tanzbüro Berlin im Jahr 2025 gemeinsam mit neun weiteren Tanzbüros/Tanznetzwerken im Projekt TanzAllianzen. Hier dokumentieren wir die Ergebnisse.
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Zwischen Begehren und Zerstörung. Gemischte Gefühle
Seit vielen Jahren beschäftigen sich Manon Parent und Alma Palacios mit der Autorin, Schauspielerin und Widerstandskämpferin Goliarda Sapienza. Autobiography of Contradictions (5.-7.12.2025, Dock11) ist eine Hommage an sie.
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Kreaturen der Finsternis
Weiterlesen „Kreaturen der Finsternis“Wunderkammer, eine Choreografie von Marcos Morau mit Musik von Clara Aguilar und Ben Meerwein, feierte am 31. Oktober 2025 in der Komischen Oper Berlin Premiere. In faszinierenden Tanzszenen, als Dynamit auf der Bühne, wirbelte das Staatsballett Berlin sein Publikum durch einen düsteren Science-Fiction-Traum. Die Produktion ist noch bis zum 23. April 2026 auf dem Spielplan.
Hoffnungszeichen an der Hasenheide
Institution der Zukunft: Zur Eröffnung des Jungen Tanzhauses Berlin
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Berlin als queeres Zuhause?
Das Queer Performance Festival findet vom 12.-16. November statt. Stimmen aus der queeren Community berichten in diesem Artikel über Homecoming – The Grand Showcase, das am 15. November das Theater im Delphi belebt.
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Mit allen Wassern gewaschen
Mit der Soloperformance DJAM LEELII, a Necroromantic (5.-9.11.2025, Sophiensæle) hat Djibril Sall ein Ritual geschaffen, das die Erinnerungen des Ozeans an all jene beschwört, die in seinen Fluten zu Tode gekommen sind.
Weiterlesen „Mit allen Wassern gewaschen“
Allem voran bin ich Mann
Weiterlesen „Allem voran bin ich Mann“
The Brotherhood ist Carolina Bianchis und Cara de Cavalos zweiter Teil der Trilogie Cadela Força, nuanciert, verletzlich und stark zugleich. Das Stück über das Patriarchat hinter sexueller Gewalt ist im HAU, vom 30. Oktober bis 1. November zu erleben.
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Pas de deux der Zärtlichkeit und Härte
SLEEPWALKING BALLAD ist eine Choreografie von Symbolic Movement Choir und feierte am 09.10.2025 im Pfefferberg Theater Premiere.
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Eine totalitäre kinetische Maschine
la nef des fols (2024) von cie. toula limnaios kehrte vom 24. September bis zum 4. Oktober für ein „Heimspiel“ in ihre HALLE Tanzbühne Berlin zurück. Das Stück thematisiert die altbekannte Spannung zwischen System und Delirium.
Weiterlesen „Eine totalitäre kinetische Maschine“
„Bitte machen Sie mein Bett nicht“*
Weiterlesen „„Bitte machen Sie mein Bett nicht“*“
Um das Bettfaltenlesen geht es in magicians in bed. Im Rahmen des Festivals Unrenewable Energies (15.9. – 17.10.2025, Uferstudios) führte Jeanne Eschert in eine Praxis ein, die sonst zu Hause stattfindet, meist bei Menschen, die ihre Betten nur selten verlassen.
Weiterlesen „„Bitte machen Sie mein Bett nicht“*“
Flach, aber prall
Mit dem farbenfrohen Spektakel zu Chirurgie, Pflege und Affirmation MASTEKTOMIE. Ein bittersüßes Abschiedslied, kehrte CHICKS* freies performancekollektiv vom 26. bis 29. September zurück in die Sophiensæle.
Weiterlesen „Flach, aber prall“
Traurige Happy Hour
Unter der Regie und Choreografie von Tomi Paasonen feierte Happy Hour am 25. Mai 2025 im Dock 11 Premiere. In einem Mix aus Ballett, Contemporary Dance und Drag reflektiert Queer Church of Ballet die Idee vom Glück.
Weiterlesen „Traurige Happy Hour “
Material Girl & Fußabdrücke
Weiterlesen „Material Girl & Fußabdrücke“Vom 10. bis 14. September 2025 fand die diesjährige Tanznacht Berlin unter dem Titel „Vocal Affairs“ statt. Kuratiert wurde das Festival von Mila Pavićević und Felicitas Zeeden und zeigte eine breite Auswahl an Formaten und feministischen Stimmen.
Marielle Presente! …Menschsein wird überschätzt
Vom 5. bis 13. September war Dock 11 Spielort des PLATAFORMA BERLIN FESTIVAL. BIPoC/Latinx Kunstschaffende thematisierten in ihren Projekten geopolitische Fragen und deren Bedeutung im Kontext des aktuellen und zukünftigen Zustands der Menschheit.
Weiterlesen „Marielle Presente! …Menschsein wird überschätzt“
Sie kommen, um zu stehlen
Some Thing Folk von Ligia Lewis und der Cullberg Company feierte am 28.08.2025 im Rahmen von Tanz im August im HAU 1 Premiere.
Weiterlesen „Sie kommen, um zu stehlen“
Symmetrische Kreaturen in sanfter Bewegung
J Neve Harringtons Projekt Screensaver Series: Sleeper Softwares handelt von Zugang und Neurodivergenz. Tanz im August präsentierte das Stück als Deutschlandpremiere in einer Neufassung vom 27. bis 29. August 2025 in der St. Elisabeth Kirche. Am 29. August vormittags leitete Harrington einen Workshop für an Tanz und Bewegung interessierte, neurodivergente Menschen mit dem Titel Gerüst und Verzierung.
Weiterlesen „Symmetrische Kreaturen in sanfter Bewegung“
Ausgespuckt
Das SUBMERGE Festival 2025 der Lake Studios präsentierte Workshops und Performances, in denen die eingeladenen Kunstschaffenden Einblick in ihre Praxis und Projekte boten. Siegmar Zacharias zeigte I don’t want to swallow anymore am 16. August.
Weiterlesen „Ausgespuckt“
Auf eine (imaginäre) Zigarette
Im Rahmen von Tanz im August feierte am 15.08.2025 Tournament (dt.: Turnier, Ritterspiel), eine Zusammenarbeit zwischen Choreograf Adam Linder, Komponist Ethan Braun und dem Solistenensemble Kaleidoskop, Premiere – eine theatrale Symbolschlacht.
Weiterlesen „Auf eine (imaginäre) Zigarette“
Komposition als Erklärung
Reflektionen und nuancierte Portraits von Geschichte und Altern begleiteten die Reinszenierung von zwei Lucinda Childs‘ Produktionen aus den 1960er und 1970er Jahren sowie einer aktuellen Auftragsarbeit, die Dance on Ensemble vom 24. bis 27. Juli im Radialsystem zeigte.
Weiterlesen „Komposition als Erklärung“
Volle Leere
Taw’am, „Zwilling“ auf Arabisch, erkundet die Trauer der künstlerischen Leiterin und Performerin Jouana Samia nach dem Tod ihres Zwillingsbruders. Die Inszenierung feierte am 10. Juli 2025 in den Uferstudios Berlin Premiere.
Weiterlesen „Volle Leere“
Schaaaaaah (…) fffffffff mmhh
Vom 8. bis 13. Juli 2025 zeigen Angela Vitovec aka Angela Schubot und ein gemischtes Ensemble aus Performer*innen vom Theater Thikwa und aus der freien Tanzszene erneut Ya!, eine Performance, die 2024 in Kollaboration mit Schafgarbe entstand.
Weiterlesen „Schaaaaaah (…) fffffffff mmhh“
Ein eindrückliches Plädoyer für Klimagerechtigkeit in der Deutschen Oper
Weiterlesen „Ein eindrückliches Plädoyer für Klimagerechtigkeit in der Deutschen Oper“Mit dem Dreiteiler Figures in Extinction feiert das Nederlands Dans Theater & Complicité die Deutschlandpremiere am 4. Juli 2025 in der Deutschen Oper Berlin. Das ergreifende Stück über Klimawandel, Empathie und Tod war bis zum 6. Juli zu sehen.
Spieglein Spieglein an der Wand, hab ich die Wahrheit in der Hand?
In Portrait Performance reflektiert Ashley Temba das Bild, das sich andere von ihm machen und wie ihre Ideen seine Selbstwahrnehmung beeinflussen. Sein Solo feierte am 5. Juli Premiere im Ballhaus Naunynstraße Premiere und war dort bis zum 8. Juli 2025 zu sehen.
Weiterlesen „Spieglein Spieglein an der Wand, hab ich die Wahrheit in der Hand?“
Teig, Stein, Sturm
Studies on Infinity #3 – Caravaggio, zu sehen am 27. und 28. Juni beim Wiesenburg Sommerfest.ival 2025. Inspiriert vom tiefen Naturalismus des Barockmalers fügt Isabelle Schads Inszenierung kollektives Körperbewusstsein in Dramenzyklen, die ohne Höhepunkt oder Auflösung auskommen.
Weiterlesen „Teig, Stein, Sturm“
Ein Kleid in den Farben der Zeit
Mit Aurora und im Spiel des sich erhellenden Lichts begegnete Lina Gómez’s Tanz den Klängen von Alejandra Cárdenas (Ale Hop) und Bruno Pocheron beim soundance festival berlin 2025 am 22. Juni im DOCK 11.
Weiterlesen „Ein Kleid in den Farben der Zeit“
Träume von Wasser
Das Offene Studio mit Julie Peters und Kata Kwiatkowska fand im ada Studio am 20. Juni 2025 statt. Die Reihe reinkommen des ada Studios ermöglicht Nachwuchskünstler*innen in ihre Arbeit einzutauchen und sie zu teilen.
Weiterlesen „Träume von Wasser“
Waschmaschine des Lebens
Fil Rouge, eine Choreografie und Performance von Rossella Canciello, Paolo Cingolani, Ivaylo Dimitrov, Susanna Grob, Annukka Hirvonen, Anni Lattunen und Jonas Marx, entstand 2023/2024 während ihrer künstlerischen Residenzen in Berlin und Italien und war am 20. Juni 2025 im DOCK 11 beim the soundance festival berlin zu sehen.
Weiterlesen „Waschmaschine des Lebens“
Körper Arbeit Verstehen
An drei Abenden (12.-13.06.2025) präsentieren sechs Studierende des MA Solo Dance and Authorship (SoDA) am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz ihre laufenden Rechercheprojekte. Zwei dieser Präsentationen reflektiert dieser Artikel.
Weiterlesen „Körper Arbeit Verstehen“
Sie erzählen
Weiterlesen „Sie erzählen“When I Saw the Sea, Choreografie von Ali Chahrour, feierte am 02.06.2025 im HAU 1 Europa-Premiere. Performance: Zena Moussa, Tenei Ahmad, Rania Jamal. Musik: Lynn Adib, Abed Kobeissy
Entfesselte Erwartung
A Study in Thread von Arada Böhm und Laura Faiß verleiht weiblichem Werktalent neue Bedeutung und stellt gesellschaftliche Geschlechterklischees auf den Kopf. Die Produktion hatte am 22. Mai 2025 Premiere und war bis zum 25. Mai in der Brotfabrik zu sehen.
Weiterlesen „Entfesselte Erwartung“
Über sich selbst lachen
A Year without Summer, Choreografie und Regie von Florentina Holzinger, hatte am 21. Mai 2025 in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Premiere. Ein nacktes, rein cis-weibliches Ensemble – wie immer bei Holzinger – präsentierte vielfältige und zuweilen viszerale Talente.
Weiterlesen „Über sich selbst lachen“
Für die müden Pferde
Weiterlesen „Für die müden Pferde“Inspiriert durch antike Runen: Dawn von Adam Seid Tahir, wurde uraufgeführt am MDT Stockholm und war im Rahmen von Making Life in the Ruins vom 23. bis 25. Mai in den Sophiensaelen in Berlin zu sehen.
Verkörperung auf Distanz
In einem bei den Potsdamer Tanztagen am 22. und 23. Mai 2025 präsentierten Auszug ihres im Master-Programm für Choreografie der HZT Berlin entwickelten aktuellen Stücks Everyone here is a bit of a horse, steuert Vera Shchelkina Begegnungen durch manuellen Kontakt.
Weiterlesen „Verkörperung auf Distanz“
Kunst, Kugeln, kaltes Blut
In der Reihe Forum Theatertreffen 1965-2025 gab die Choreografin Carolina Mendonça am 16.5.2025 im Foyer der Berliner Festspiele Einblicke in Something Is Approaching, eine neue Arbeit, die im Juni Premiere feiern wird.
Weiterlesen „Kunst, Kugeln, kaltes Blut“
Wo bin ich?
On Stage, eine Performance von Maria Hassabi, feierte am 25. und 26. April 2025 im Radialsystem Deutschlandpremiere.
Weiterlesen „Wo bin ich?“
Auf der Suche nach der eigenen Stimme
Inner Mining – experiment #1: voice ist eine Choreografie von Jule Flierl und feierte am 24.04.2025 im Dock 11 Premiere. Es performen bottom up productions: Chihiro Araki, Felipe Fizkal und Julek Kreutzer.
Weiterlesen „Auf der Suche nach der eigenen Stimme“
She’s always on the move
Die Reihe I’M A UTERUS >< PROCREATORS & WARRIORS IN RESISTANCE findet an drei Abenden im CORDILLERA Raum für Körper und Utopien statt. Ich besuche die Aufführung ANUNCIA EN EL PEDREGAL von Silvia Ospina am 19. April 2025.
Weiterlesen „She’s always on the move“
Sie isst Éclairs in Paris
Mit sieben jungen Tänzerinnen hat sich die Choreografin Mel Brinkmann seit November 2024 einmal pro Woche im Mädchen*zentrum Szenenwechsel getroffen. Entstanden ist dabei Divas, eine ausdrucksstarke Tanzshow, die vom 11. bis 13.04.2025 in den Uferstudios zu sehen war.
Weiterlesen „Sie isst Éclairs in Paris“
Wie kann Mensch auch Nashorn sein? Das ist undenkbar.
Die Nashörner ist ein Tanzstück von URSina Tossi mit integrierter künstlerischer Audiodeskription. Es richtet sich an Menschen ab 14 Jahren und transportiert einen 1959 geschriebenen Theatertext von Eugène Ionesco in die Gegenwart. Nach der Premiere am 3. April 2025 im Theater an der Parkaue gibt es weitere Vorstellungen im April und Juni 2025.
Weiterlesen „Wie kann Mensch auch Nashorn sein? Das ist undenkbar. “
Kürzungen, Diversität und Barrierefreiheit im Berliner Kulturbetrieb – Ein Interview mit Beauftragten von Diversity Arts Culture
Weiterlesen „Kürzungen, Diversität und Barrierefreiheit im Berliner Kulturbetrieb – Ein Interview mit Beauftragten von Diversity Arts Culture“Kunst und Kultur soll für alle zugänglich sein. Dafür müssen Barrieren abgebaut und Perspektiven von bisher nicht oder wenig repräsentierten Gruppen in den Kulturbetrieb gebracht werden. Diversity Arts Culture treibt die Diversitätsentwicklung im (Berliner) Kulturbetrieb voran. Die zahlreichen Beratungsangebote, Workshops, Veranstaltungen und Publikationen richten sich an Künstler*innen sowie Institutionen und Kulturtätige.
Touch me like…
In On my tongue verhandeln Luisa Fernanda Alfonso, Paolo de Venecia Gile, Sigrid Stigsdatter Mathiassen und Emilie Gregersen queere Berührung, Grenzen und Kommunikation. Das in Kopenhagen uraufgeführte Stück spielt 27.-29. März 2025 in den UFER_STUDIOS.
Weiterlesen „Touch me like…“
Wir sind die Zukunft
Studierende des Bachelorstudiengangs Theaterwissenschaft an der Freien Universität teilen ihre Erfahrungen der Veranstaltung Tanz Macht Berlin am 01. Februar 2025 in der Akademie der Künste.
Weiterlesen „Wir sind die Zukunft “
Zeugnisse eines Platzes
Wo alle sind ist ein poetisches Ritual, das die Praxis des (Be)Schreibens und dabei/darin den öffentlichen Platz vor der Galerie Wedding erkundet. Vom 28.2. bis 28.3.2025 sitzt Adam Man täglich von 15-16 Uhr auf einer Bank in der Galerie und teilt seine Beobachtungen mit den Besucher*innen der Ausstellung.
Weiterlesen „Zeugnisse eines Platzes“
In den Tiefen unserer Körper
Hey Körper?!, eine Choreografie und Performance von Sahra Huby für Menschen ab acht, war vom 13. bis 16. März 2025 im FELD Theater für junges Publikum zu sehen.
Weiterlesen „In den Tiefen unserer Körper“
Schritt für Schritt
Ich bin da, trotzdem – hörst Du?, choreografiert von Katja Münker nach einem Konzept und unter der Regie von Yael Schüler, nimmt uns mit auf die Reise von drei Menschen, die ihre Verbindung suchen. Die Produktion feierte am 6. und 7. März 2025 im ACUD Theater Premiere.
Weiterlesen „Schritt für Schritt“