Artikelübersicht

Weich werden

Angela Alves macht uns mit „Soft Offer“ mehr als nur ein zartes Angebot. In ihrer ersten Soloarbeit thematisiert sie (unsichtbare) Andersartigkeiten intelligenter Körper im Rahmen der Tanztage 2019.

Tanzschreiberinnen Rückblick 2018

von Sasha Amaya, Alex Hennig, Christine Matschke & Johanna WithelmDas Tanzschreiberinnen-Quartett hat sich zu einem gemeinsamen Rückblick getroffen. Neben dem Rückblick auf einzelne Tanzaufführungen kehren sie immer wieder zum Schreiben selbst zurück. Es folgen: Bekenntnisse, Strategien, Highlights und Ärgernisse der vier Schreiberinnen.  

Jagd nach neuen Bühnendimensionen

Mit „Bleach: Aurora Hunters“ schaffen das Theater Thikwa und das Choreografen-Duo matanicola eine traumbildhaft-überirdische und zugleich erdenschwere Annäherung zwischen Tanz und Bildender Kunst.

Gemäßigte Schönheit.

Das seit über 20 Jahren existierende Kollektiv laborgras ist eine feste Größe der Berliner Tanzszene. Im Radialsystem präsentieren sie „Silent Confrontation“ und kreieren einen scheinbar harmonischen Raum, der sich am gemäßigten Schönheitsideal der Renaissance orientiert.

Wagnis als Prinzip

Am Ballhaus Naunynstraße werden politische Notstände im Rahmen des Festivals „Permanente Beunruhigung“ zum Fundus künstlerischer Strategien verwertet. Eine Rückschau auf zwei von drei „Beunruhigungen“.

Was uns bewegt

Beim ersten Gastspiel, das im Rahmen des Projekts „explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum“ an der fabrik Potsdam gezeigt wird, juckt es einen nicht nur in den Fußspitzen: Antje Pfundtner (aka Antje Pfundtner in Gesellschaft) und ihr Team greifen in „Für mich“ Fragen auf, die Jugendliche beschäftigen. Eine altersunabhängige Reflektion über Übergangsphasen, die […]

Zu eigen gemacht

In „A Matter of One’s Own“ treten Roni Katz, Manon Parent und Lisa Densem mit eigenen (fremden?) choreografischen Geschichten an.

Wasser findet ihren Weg!

Mit „Water Will (in Melody)“ zeigt Ligia Lewis am HAU2 ein Vorweihnachtsmärchen der anderen Art. Ihr düster-groteskes Bewegungstheater führt das Publikum an einen dystopischen Zukunftsort, an welchem Frauen als freakige Artefakte einer längstvergangenen Zeit hausen. Das wollen wir nicht wirklich.

Kanonbildung in Steinbruchmanier

Gastbeitrag von Astrid Kaminski und Elena Philipp über Boris Charmatz’ „enfant“.

Die Seltsamkeit der Arten

Kat Válasturs neue Arbeit bringt Skulptur, Performance und Video zusammen, um unsere menschliche Existenz zu beleuchten.

[Angst] schachtelt ein

Mit „The Emergency Artist“ gibt Clément Layes der Bedeutungsoffenheit in Sprache und Handlung Raum. In Zeiten zunehmender politischer Abgrenzung lässt sich das als eine Form künstlerischen Protests verstehen.

Untote im Supermarkt

Cécile Bally schafft mit „The Price is Right“ eine humorvolle und scharf beobachtende Skizze auf ein Phänomen des modernen Konsumverhaltens.

Köpfe in den Wolken

Das neue Werk der Potsdamerin Laura Heinecke „A Millimeter in Light Years“ vereinigt große Fragen, Nebelmaschinen und Ensemble-Arbeit in der fabrik Potsdam.

Die Unruhe herausfordern

Mit „Your Devices“ eröffnete am Freitagabend das Festival „Permanente Beunruhigung“. Das Ballhaus Naunynstraße feiert so 10 Jahre postmigrantisches Theater, ästhetische und kulturelle Diversität und Mut zu Perspektiven jenseits des Mehrheitsdiskurses.

Hoffnung als Möglichkeitsraum

Tanzcompagnie Rubato feiertmit „blue-sky thinking“ in den Uferstudios Premiere und setzt damit auf eine indie Zukunft gerichtete, nahezu anti-dystopische Kraft: Hoffnung.

Arnd Wesemann zu “Kabuki Noir”, Gintersdorfer/Klaßen

Gastbeitrag von Arnd Wesemann, Redakteur der Zeitschrift “tanz”, im Rahmen der Tanz-Kampagne Watch Me Dance 2018 zu “Kabuki Noir” von Gintersdorfer/Klaßen im HAU Hebbel am Ufer.

Wenn Träume Risse bekommen

Morvarid K, Yuko Kaseki und Sherwood Chen präsentieren mit „Cassures Sublimées“ im Acker Stadt Palast ein transdisziplinäres Hybrid aus Butoh, Fotografie, Performance-Installation und zeitgenössischem Tanz.

In Rampenlichtern

Die Tanzfabrik-Reihe OPEN SPACES versammelt drei Duette, die sich in virtuos gestalteter Beleuchtung sehen lassen können.

Stylisch, abgespaced und abgeklärt

Julian Weber lädt in „SightSeeing“ zu einem Ausflug in virtuelle Nicht-Ort-Zeit-Welten.

The view is beautiful today.

Im Rahmen von Open Spaces #3-2018 in der Tanzfabrik zeigt Ivana Müller die Berlin-Premiere ihres Stücks CONVERSATIONS OUT OF PLACE und entwirft einen hyperrealen Raum in dem dieLinearität von Zeit aufgehoben zu sein scheint.

Und das Klavier bleibt unversehrt!

In seiner neusten Produktion „Klavierstück“ zerlegt Felix Mathias Ott auf virtuose Weiseüberhöhte Erwartungen an Kunst. Ein genial verschmitzter und schweißtreibender40-Minüter im Rahmen der diesjährig dritten Ausgabe der Reihe „Open Spaces“ ander Tanzfabrik.

So So Happy. Oder: alles eine Frage der Übung

In “Happyology – Tears of Joy” trainiert Dragana Bulut die Zuschauer*innen (ungefragt) in Posen der Selbstoptimierung.

Das sichtbar gemachte Leben des Jean-Michel Basquiat

Mit dem Stück “Heroes – Mythos Basquiat, just for one day” schaffen das RambaZamba Theater und die Choreographen Sara Lu und Rubén Nsue ein buntes Bild vom Leben des Malers, das einen in Trance versetzt.

Wir sind Punks und es geht um nichts.

Der israelische Choreograf Hofesh Shechter ist so etwas wie ein internationaler Superstar im zeitgenössischen Tanz, dessen Stücke seit Jahren erfolgreich durch die Welt touren. Nun gastierte er mit “Grande Finale” im Haus der Berliner Festspiele.

Ich stehe auf dem Kaisersteg in Oberschöneweide und blicke in Richtung Zukunft …

Mit “Projecting [Space[“, ihrem 2017 im Rahmen der Ruhrtriennale gezeigten Entwurf eines zukünftigen Zusammenlebens kampiert die in Brüssel und Berlin arbeitende Choreografin Meg Stuart noch bis Anfang Oktober in den Reinbeckhallen, einer heutigen Eventlocation und einstigen Transformatorenhalle im ehemaligen Fabrikquartier Oberschöneweide. Zukunft und Gegenwart liegen in der Berliner Version des Stücks dicht beieinander.

Von Tanzenden Textkörpern.

In der Reihe “NAH DRAN extended: body, text!” kuratiert Käthe Kopf im ada Studio einen dreiteiligen Abend zu Text und Tanz

Warum ich in Stücken von Anne Teresa de Keersmaeker immer weinen muss…

…ist reine Mathematik. Johann Sebastian Bachs polyphone Experimente der “sechs Brandenburgischen Konzerte” werden von de Keersmaeker in Bewegung versetzt.

Versuch einer Begegnung

Die Nachwuchschoreograf*innen Anita Twarowska und Murillo Basso begeben sich mit ihrer ersten abendfüllenden Produktion “For The Two Of Us. For Us All.” auf die Suche nach neuen Begegnungserfahrungen. 

Kollektive Zukunftsperspektiven?

Bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe von Tanz im August fanden auch junge choreografische und tänzerische Nachwuchstalente einen Platz. Mit “Paradise Now (1968-2018)” verankert der belgische Jungchoreograf Michiel Vandevelde die Vision eines neuen, politisch ambitionierten Tanztheaters für junges Publikum exemplarisch in der Gegenwart.

Bewegte Gedanken

Im Rahmen von Tanz im August versucht der französische Choreograf Noé Soulier, mit “The Waves” die Beziehung zwischen Bewegung und Gedanke zu untersuchen, während das spanische Choreograf*innen-Duo Mal Pelo mit “The Fifth Winter” zarte und zugleich kraftvolle Körper-Poesie entwirft.

“Remembering the Future”

Future. Future. Zum 40. Geburtstag der Tanzfabrik, schlagen wir uns hingebungsvoll die Nächte um die Ohren, rufen Tanzgeschichte und -zukunft in die Welt hinaus und lauschen … ihrem Echo. Ein Nachhall dreier ausgewählter Stücke der Tanznacht 2018.

Interview: Antonia Baehr über “Röhrentier”

Für Tanznacht bringt Antonia Baehr “Röhrentier” zurück, ein Werk aus Klang, Struktur und Spinnen, entwickelt mit und für die Komponisten-Performer*innen Johnny Chang, Neo Hülcker und Lucie Vítková.

Politische Körper(skulpturen)

Im Rahmen von Tanz im August zeigt Isabelle Schad mit “INSIDE OUT” Fragmente vergangener Arbeiten in neuem Kontext und Robyn Orlin unternimmt mit “Oh Louis…” den Versuch, französische Kolonialgeschichte aufzuarbeiten.

Von Höhen und Tiefen – Eröffnung Tanz im August 2018

Zum 30. Jubiläum geht es im Haus der Berliner Festspiele nach “Trois Grandes Fuges” zu post-digitalen Zukunftsvisionen in den Untergrund.

“Man muss noch Chaos in sich haben …”

Lee Méir versammelt in “Line Up” – einer Sprach-Klang-Bewegungs-Performance – Chaos und Organisation als gleichberechtigte, ununterscheidbare Partner*innen.

Rückwärts in die Zukunft

Die Tanzfabrik Berlin lädt zum 40jährigen Jubiläum ein, auf ihre Anfänge zurückzublicken – nicht ohne die Bühnen der Uferstudios für junge Künstler*innen zu öffnen. Eine Rückschau auf das Programm vom 17.07.2018.

Kostüm, Bühnenbild und Lieder-Zyklen im Staatsballett Berlin

Das Staatsballett Berlin beschließt seine Saison mit Arbeiten von Gentian Doda, Marco Goecke und Nacho Duato, der sich mit diesem letzten Programm auch als Leiter des Balletts verabschiedet.

Mit der Zeit tanzen

Bühnentänzer*innen über Vierzig gehören im Allgemeinen, pardon, zum alten Eisen. Dass das Tanzen jenseits der magischen Altersgrenze eine Anti-Aging-Strategie sein kann, zeigten Jeremy Nelson und Luis Lara Malvacías vergangenes Wochenende bei ihrem Showing “F” & “G” im Radialsystem

Theater über Theater

Michael Laub und Remote Control Productions feiern die Selbstreferenzialität mit ihrer neuen Performance “Fassbinder, Faust and the Animists” im HAU2.

Aufgesetzte Natürlichkeit

An den Übergängen von Körper und Artefakt hält sich die Ausstellungs-Performance “Hollow Matters” von Antoine Carle auf. Die Arbeit des französischen Tänzers, Improvisationskünstlers und Performers war vergangenes Wochenende im Rahmen der Abschlussarbeiten im Masterstudiengang Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum für Tanz zu sehen.

Karussellfahrt durchs Parallelleben

Constanza Macras versucht sich mit “Here/After” an einer urbanen Angststörung. Eine Odyssee zwischen unfreiwilliger Isolation, digitaler Wohlfühlzone und befreiendem Mädelsabend.

Die Stimme tanzt.

Jule Flierl lässt für ihre Soloperformance “Störlaut” in den Sophiensalen Valeska Gerts “Stimmtänze” verlauten und sich für Unstimmigkeit erheben.