Artikelübersicht

Choreografische Prozesse statt Produkte

Zum Abschluss des dreimonatigen Festivals AUSUFERN in den Uferstudios in Wedding wurde das dazugehörige Heizhaus mit einer 25-stündigen Performancereihe eingeweiht. Es soll ein Ort der prozesshaften künstlerischen Begegnungen werden, der die Stadtgesellschaft involviert.

Take Shelter – Mensch und Materie

Mit Jefta van Dinthers „Plateau Effect“, einem Sinnbild für den Schrecken der Katastrophe und die Schönheit der Kooperation, startet das Staatsballett in die erste offizielle Saison der Duo-Intendant*innen Sasha Waltz und Johannes Öhman.

Bild von "Inflammations", Ania Nowak © Dorothea Tuch

Ein wortwitziger Widerstand gegen Pathologisierung

Die in Berlin lebende polnische Choreografin Ania Nowak stellt in ihrem neuen Stück “Inflammations” in den Sophiensælen eine absurde Klassifikation von Körperphänomenen dar und setzt dabei eher auf die Wirkung des gesprochenen Worts als auf die körpereigenen Erfahrungen.

Bild aus "objects", Tanzstück von Nadja Raszewski

Im Universum schwebend

Unter der Leitung von Nadja Raszewski macht „objects“ in der TanzTangente die Zuschauer*innen zum Teil einer rätselhaften interaktiven Reise zu Räumen, in denen natur- und menschengemachte Systeme aufeinandertreffen.

“Retrospective”, Xavier Le Roy (2014, MoMA New York) © Matthew Septimus

Wie der Körper erinnert – Archiv, Kanon und andere unmögliche Fragen.

Die Veranstaltungsreihe Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes (24. August – 21. September 2019), die von der Akademie der Künste und anderen Partnern veranstaltet wird, bietet vier Wochen Performances und Lectures, samt einer Ausstellung, einem Campus und einer Publikation, die allesamt der Geschichte und dem Erbe des zeitgenössischen Tanzes heute gewidmet sind.

"Auf meinen Schultern", Raphael Hillebrand © Zé de Paiva

Wo kommst du her?

In „Auf meinen Schultern“, das am Ballhaus Naunynstrasse Premiere hat, erzählt Raphael Hillebrand mittels Spoken Word, Tanz, Sound und Video die Navigationsgeschichte seines brutalen Ausgeschlossenseins von der Gesellschaft.

Tanz im August Interview-Reihe: Claire Vivianne Sobottke

In ihrem neuen Solostück „Velvet“ verwandelt sich Claire Vivianne Sobottke zu Musik von Tian Rotteveel von einer Frau zu einem Tier. Eingebettet in ein Bühnenbild aus Erde, Pflanzen und einem selbstspielenden Schlagzeug, legt sie die Urkräfte weiblicher Sexualität frei.

Tanz im August Review: ten

David und Alex sprechen in dieser Review über die Einfachheit in der Komplexität in Deborah Hays Stück „ten“, das für Tanz im August 2019 mit zehn Berliner Performer*innen im Radialsystem neu aufgelegt wurde.

Tanz im August Review: WO CO

Alex Hennig und David Pallant im Austausch zu Kaori Sekis Stück „WO CO“ im HAU2 über emotionale und körperliche Zustände, die einzigartige Wahrnehmung der Zeit und Gedanken zur Menschlichkeit.

Tanz im August Review: White Dog

In einer WhatsApp-Konversation tauschen sich die tanzschreiber Autor*innen über die symbolischen und politischen Aspekte in „White Dog“ von Latifa Laâbissi aus.

Tanz im August Review: Hard To Be Soft – A Belfast Prayer

In der zweiten tanzschreiber-Review sprechen David und Beatrix über die energiegeladene Performance zu „Hard to be Soft“ von Oona Doherty.

Tanz im August Interview-Reihe: Gunilla Heilborn

Das Wundervolle bewegt die Erinnerung mehr als das Gewöhnliche. Dieser Satz, ursprünglicher Arbeitstitel des Stücks „The Wonderful and the Ordinary“ („Das Wundervolle und das Gewöhnliche“) inspirierte die Choreografin Gunilla Heilborn dazu, eine Trilogie zu konzipieren, die sich mit dem Wunder und der Last der Erinnerung beschäftigt.

Tanz im August Review: Piece for Person and Ghettoblaster

In der ersten tanzschreiber-Review chatten Beatrix und Alex über die Vorstellung von Nicola Gunn. Ein Bericht über Humor, Enten und Steinwürfe.

Piece for Person and Ghettoblaster, Nicola Gunn

Tanz im August Interview-Reihe: Nicola Gunn

Ein Streit mit einem Mann, der erbarmungslos Steine auf eine Ente warf, wurde zum Ausgangspunkt für Nicola Gunns Soloarbeit „Piece for Person and Ghetto Blaster“. Diese Begegnung – und die mit ihr einhergehenden Missverständnisse – inspirierten sie, ein Stück zu konzipieren, in dem Kommunikation und Fehlkommunikation im Zentrum des Geschehens stehen.

Portait deufert&plischke

Tanz im August Interview-Reihe: deufert&plischke

Ich treffe deufert&plischke in ihrer gemeinsamen Wohnung. Wohl kein Zufall, dass hier eine hinter Glas gerahmte Vogelspinne an der Wand thront: Arachne, mythologische Figur der Webkunst und Heldin des Erzählens. In „Liebestod“ verweben sich Liebesgeschichten zu Musik und Tanz.

„#PUNK 100% POP *N!GGA”, Nora Chipaumire

Tanz im August Interview-Reihe: Nora Chipaumire

Nora Chipaumire kehrt mit ihrem jüngsten Stück „#PUNK 100% POP N!GGA“ zurück zu Tanz im August. Provokativ, voller Freude und Herausforderung bringt dieses dreiteilige Live-Performance-Album sowohl die Performer*innen als auch das Publikum an seine Grenzen.

Tanz und Musik im Dialog

In 12 Tagen begegneten sich 40 Tänzer*innen und Musiker*innen in 17 Produktionen auf der Bühne und in den Studios des DOCK11 im Rahmen des internationalen Festivals für zeitgenössischen Tanz und Klang SOUNDANCE in Berlin. Die gerade zu Ende gegangene dritte Ausgabe des Festivals schuf Begegnungsräume für analoge und digitale Klangräume, Echtzeitmusik, Tänzer*innen, Performer*innen, Lichtdesign, Projektionen und […]

Schäumendes Erdzeitalter

Mirjam Sögner entführt uns mit „Speaking Volumes“ in eine Welt verschiedener Materialität, in deren subtile Veränderungsprozesse und in eine entschleunigte Zeitlichkeit. Zwischen schwarzer Plane, fußballgroßen Steinen und sehr viel Schaum erkunden die drei Performer*innen Vorstellungswelten von Plattentektonik und artifiziellen Landschaften.

Wo können wir tanzen?

Das Studio K77 zu „AMALGAM SoloFest“ zu betreten, das Teil des PAF Festivals ist, ist wie in einen Wirbelsturm zu geraten. Körper sind durch den Raum verteilt, manche sitzen, andere stehen, manche blicken in Gruppen in die gleiche Richtung, andere setzen sich unabhängig ab, um sich Organisationsfragen zuzuwenden. Ohne klaren Bühnenraum hat das Publikum keine […]

Tanzkongress 2019 – A Long Lasting Affair

Angekündigt als „Versammlungsformat, das zeitgenössische Fragen des Tanzes praxisbasiert und gemeinschaftlich angehen wird“, berichtet eine aus der Berliner Tanzszene nach Dresden Angereiste vom 5. bis 10. Juni vom Tanzkongress 2019, der unter der künstlerischen Leitung von Meg Stuart im Festspielhaus HELLERAU stattfindet.  

Distanzakte

Das Radialsystem holt im Rahmen der Reihe New Empathies Ginevra Panzetti und Enrico Ticconis „HARKLEKING“ zurück nach Berlin.

Die Wirksamkeit des Zuhörens

Zwoisy Mears-Clarke präsentiert mit „Worn & Felt“ eine bewegende und durchdacht künstlerische Arbeit im Hochzeitssaal der Sophiensaele.

Umwickelt und verstrickt

Thomas Hauert und seine Company ZOO bringen mit „How to Proceed“ eine Deutschlandpremiere, ihr eigenes Geburtstagsgeschenk zum 20-jährigen Jubiläum, mit bunten Stoffschnüren zu den Potsdamer Tanztagen. Ein Sprachen- und Stimmenwirrwarr, ein Verstricken und Verknäulen in stets aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen und in jeder Menge Stofffetzen.   

Interviewreihe: Tanzhybriden – Clément Layes

Mit Besen, Eimern, Kisten und Stühlen, die sich kühn und aus eigenem Antrieb bewegen, schafft Clément Layes Choreografien mit Alltagsgegenständen. Seine jüngste Recherche, „The Emergency Artist“ (2018), lässt er mit dem Hintergrund eines 90-Grad-Holzwinkels in Interaktion treten. In der Mitte des Stücks dreht sich die Konstruktion und drei Performer*innen in Schwarz erscheinen unerwartet. Ich wollte […]

Teach, Talk and Dance

Peter Pleyer hat mit „triton tanzt. twisted trident.“ sein bewährtes (Unterrichts-)Format auf die Bühne des DOCK 11 gesetzt und schafft einen wunderbaren Abend der lebendigen Archive, Erinnerungen an große Künstler*innen und Lust auf ein Stöbern in Tanzgeschichte(n), alten Magazinen und einen Austausch mit Zeitzeugen.

Wildwüchsiges Kleinstpublikum

Mit „YEW:kids“, der auf dem diesjährigen Festival für allerkleinstes Theaterpublikum FRATZ International gezeigten Kinderversion von „YEW:outside“, stößt der posthumanistische Ansatz des Duos Schubot & Gradinger auf eine unmittelbare physische Resonanz.

Dead Earth Song / Eine Reise auf dem Höllenschiff / Zauseliger Zauberer

„The Clearing“ von Jeremy Wade am HAU2 verbindet Travestie und Tragödie zu einem stimmig heilenden Katastrophenszenario

Essay: Questioning Contemporary Dance

Wie steht es um die Zugänge zur Kunstform Tanz, insbesondere auf Seiten der Macher*innen? Wie öffnen sich Ausbildungsinstitutionen des zeitgenössischen Tanzes, um die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden? Einige Erkundungen zwischen positiven Entwicklungen und den Gefahren des Tokenismus. Von Astrid Kaminski und Elena Philipp, 26. April 2019 

Im Rausch der Körper und Substanzen

Meg Stuart eröffnet mit „UNTIL OUR HEARTS STOP” auf der Bühne des HAU 2 zum wiederholten Mal einen scheinbar schamfreien Raum, in dem es keine Tabus des körperlichen und zwischenmenschlichen Miteinanders zu geben scheint.

15 Jahre glücklich und kurz getrimmt

Seit 15 Jahren gibt LUCKY TRIMMER nicht abendfüllenden Performances eine Bühne und füllt damit eine Lücke in der Berliner Performance-Landschaft der freien Szene. Die Jubiläumsedition der Non-Profit-Initiative war zu Ostern (wie schon seit sieben Jahren) in den Sophiensælen zu Gast.

Dieser Rhythmus…

…reißt uns mit? Hermann Heisig wandelt im Tänzer*innen-Quartett mit autoritärer Lehrerin auf den Spuren der Rhythmischen Gymnastik à la Émile Jaques Dalcroze.

Bewegungsfolien mit Rissen

Extreme Körperlichkeiten, spezielle Bewegungssprachen und inzwischen schon fast ein Stück zeitgenössische israelische Tanzgeschichte: Gauthier Dance aus Stuttgart zeigt unter dem Titel „Mega Israel“ Choreographien der drei bekanntesten zeitgenössischen Choreograph*innen aus Israel im Haus der Berliner Festspiele.

Frau sein

Im Rahmen von „Timbuktu is back! Künstlerische Positionen aus dem afrikanischen Sahel“ zeigt Fatoumata Bagayoko, wie Kunst und Widerstand sich gegenseitig stärken können.

Die Fluchtexperten

„Tropical Escape“ zeigt Csaba Molnár und Márcio K. Canabarro, wie sie Utopie und der Kraft der Albernheit auf den Grund gehen.

Foto/Synthese

Zé de Paivas „CYCLOPS“ räumt der Kamera die Hauptrolle ein, doch ist diese einäugige Maschine ein Monster oder ein Gott?

Land in Sicht?

Gabi dan Droste und Martin Nachbar, die in Zukunft rund um das FELD am Winterfeldtplatz frisches Theater für junges Publikum zeigen, lassen eine altersgemischte Gruppe von Menschen auf einer einsamen Insel namens Theater stranden. „Zusammen Bauen“ – Ein Jetztzeit-Märchen mit ökologisch-ethischem Weitblick läuft vorerst an den Sophiensaelen.

Mehr Monster-Mitgefühl!

Colette Sadler versammelt in „We Are The Monsters“ eine Familie von eigenartigen Wesen, die kindliche und erwachsene Sympathie wecken.

Zeitreise ins Nirgendwo und Nirgendwann

Sphärische Erinnerungen an Rituale einer unbestimmten Zeit. Jefta van Dinther kreiert mit „The Quiet“ einen tiefen, bedrückenden Unwirklichkeitsraum im HAU 2, der die Gesetze von Zeit und Raum neu formuliert.

Technoide Körperästhetiken

Ein schwarz-weißes Bilderrauschen in ungebrochener Schönheit des Tanztheaters des 20. Jahrhunderts. Sasha Waltz inszeniert ihr neues Stück „rauschen“ an der Volksbühne Berlin und beschäftigt sich mit unserer digitalen Gegenwart in einem dystopischen Entwurf voller technoider Gedankenschnipsel.

Warum nicht mal etwas Queeres?

Sorour Darabi’s „Savušun“ and Teresa Vittucci’s „Hate Me, Tender“ eröffnen gemeinsam das Queer Darlings-Festival der Sophiensaele und präsentieren dem Publikum zeitgemäße Wahrheiten gespickt mit Offbeat-Humor.  

Shuffle, Repeat, Play

In der Mitte der aufsteigenden Tribünenstufen liegt die Bühne, offen und weiß. Am Boden große Holzplatten, flach wie verwahrloste Kinderfahrräder, die jeden Moment genommen und nach Belieben gefahren werden könnten. Eine Performerin, Alltagskleidung, dunkel, dreht einen Stuhl in seine aufrechte Position und setzt sich. Drei andere Performer*innen sind im Raum verstreut als wären sie per […]

Wohnzimmerpoesie

Die Company ALLEN’S LINE von und mit Julyen Hamilton bewegt sich mit ihrem neuen Stück „B U R S T !“ in einer Orchestrierung von Poesie, Tanz, Text, Stimme und Bewegung. In ihrer Instant Composition-Improvisation im DOCK 11 teilen sie Momente zum Zeitpunkt des Entstehens zwischen sich selbst und mit dem Publikum.

Von singenden Sirenen und der Komplexität in der Einfachheit

Yasmeen Godder und die Studierenden des Masters Tanzwissenschaft zeigen mit „Simple Action – Shared Practices“ in der Akademie der Künste, woran sie im Rahmen der Valeska-Gert-Gastprofessur gemeinsam geforscht haben und welche Bedeutung die Praxis in einem Studiengang wie der Tanzwissenschaft hat.

Ohne Regeln

NAHDRAN bietet als lang angelegte Performance-Reihe Raum zum Experimentieren. Das Format featuret zahlreiche entstehende Arbeiten und ermutigt mit unverfälschter Offenheit junge Künstler, den Sprung zu wagen und ihre Ideen öffentlich zu zeigen.

Boten der Hoffnung(slosigkeit)

Den Bewegungen Sergiu Matis und seiner Tänzer*innen zuzuschauen, wirkt ein wenig wie von einem Doppeldeckerbus gerammt zu werden – mehrere Male in Folge, innerhalb von Sekunden. Körper stürzen zu Boden oder gleiten durch die Luft, erobern den Raum in vollem Flow oder richten scharf wie eine Rasierklinge die Konzentration auf einen einzigen Finger. Jede Geste […]

Mondlandung & Flugerdnüsse

Hermann Heisig, Nuno Lucas und die Compagnie BurnOut experimentieren beim „PURPLE-Festival – Internationales Tanzfestival für junges Publikum“ mit Körperwissen. Zu ernst nehmen sie sich dabei zum Glück nicht.

Auf Träumen reiten

Isabelle Schad entzückt und inspiriert mit „DER BAU –Gruppe/Kids“ auf dem diesjährigen PURPLE-Festival

Weich werden

Angela Alves macht uns mit „Soft Offer“ mehr als nur ein zartes Angebot. In ihrer ersten Soloarbeit thematisiert sie (unsichtbare) Andersartigkeiten intelligenter Körper im Rahmen der Tanztage 2019.

Ausladende Perücken und spacige Anzüge

Jeden Januar strömt das tanzinteressierte Berliner Publikum in den Sophiensælen zur Auftaktveranstaltung der Tanztage zusammen. Mit Fokus auf aufstrebende Chroegraph*innen, die in Berlin arbeiten, gibt das zehntägige Festival seit nunmehr 25 Jahren den Startschuss für das neue Tanzjahr.

Lasst uns persönlich werden

Anjal Chande / The Soham Dance Projekt präsentieren „This is how I feel today“, ein Werk das im indischen Tanz Bharatanatyam wurzelt und die individuelle Erfahrung im gesellschaftlichen Kontext untersucht.

Spieltheorie

Miriam Gurtners „Skinned“, das Eröffnungsstück der Tanztage Berlin 2019, lässt Improvisation in streng abgestecktem Rahmen stattfinden und schafft so ein widersprüchliches, herausforderndes Werk, das jede zusammenhängende Interpretation Lügen straft. Intuition und Kunstfertigkeit verbindend stellt es sich eine schwierige Aufgabe, aber die Großzügigkeit, von der es durchdrungen ist, hält uns bei der Stange.

Tanzschreiberinnen Rückblick 2018

von Sasha Amaya, Alex Hennig, Christine Matschke & Johanna Withelm Das Tanzschreiberinnen-Quartett hat sich zu einem gemeinsamen Rückblick getroffen. Neben dem Rückblick auf einzelne Tanzaufführungen kehren sie immer wieder zum Schreiben selbst zurück. Es folgen: Bekenntnisse, Strategien, Highlights und Ärgernisse der vier Schreiberinnen.  

Jagd nach neuen Bühnendimensionen

Mit „Bleach: Aurora Hunters“ schaffen das Theater Thikwa und das Choreografen-Duo matanicola eine traumbildhaft-überirdische und zugleich erdenschwere Annäherung zwischen Tanz und Bildender Kunst.

Gemäßigte Schönheit.

Das seit über 20 Jahren existierende Kollektiv laborgras ist eine feste Größe der Berliner Tanzszene. Im Radialsystem präsentieren sie „Silent Confrontation“ und kreieren einen scheinbar harmonischen Raum, der sich am gemäßigten Schönheitsideal der Renaissance orientiert.

Wagnis als Prinzip

Am Ballhaus Naunynstraße werden politische Notstände im Rahmen des Festivals „Permanente Beunruhigung“ zum Fundus künstlerischer Strategien verwertet. Eine Rückschau auf zwei von drei „Beunruhigungen“.

Was uns bewegt

Beim ersten Gastspiel, das im Rahmen des Projekts „explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum“ an der fabrik Potsdam gezeigt wird, juckt es einen nicht nur in den Fußspitzen: Antje Pfundtner (aka Antje Pfundtner in Gesellschaft) und ihr Team greifen in „Für mich“ Fragen auf, die Jugendliche beschäftigen. Eine altersunabhängige Reflektion über Übergangsphasen, die […]

Zu eigen gemacht

In „A Matter of One’s Own“ treten Roni Katz, Manon Parent und Lisa Densem mit eigenen (fremden?) choreografischen Geschichten an.