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Arnd Wesemann zu “Kabuki Noir”, Gintersdorfer/Klaßen

Gastbeitrag von Arnd Wesemann, Redakteur der Zeitschrift “tanz”, im Rahmen der Tanz-Kampagne Watch Me Dance 2018 zu “Kabuki Noir” von Gintersdorfer/Klaßen im HAU Hebbel am Ufer.

Wenn Träume Risse bekommen

Morvarid K, Yuko Kaseki und Sherwood Chen präsentieren mit „Cassures Sublimées“ im Acker Stadt Palast ein transdisziplinäres Hybrid aus Butoh, Fotografie, Performance-Installation und zeitgenössischem Tanz.

Warum der Dritte Körper unerreicht bleiben muss

Koffi Kôkô und Johannes Odenthal sprechen in der Tanzfabrik Berlin Wedding im Rahmen der Open Spaces über Tanz als Ritual und die Grenzen der Übertragung.

In Rampenlichtern

Die Tanzfabrik-Reihe OPEN SPACES versammelt drei Duette, die sich in virtuos gestalteter Beleuchtung sehen lassen können.

Stylisch, abgespaced und abgeklärt

Julian Weber lädt in „SightSeeing“ zu einem Ausflug in virtuelle Nicht-Ort-Zeit-Welten.

The view is beautiful today.

Im Rahmen von Open Spaces #3-2018 in der Tanzfabrik zeigt Ivana Müller die Berlin-Premiere ihres Stücks CONVERSATIONS OUT OF PLACE und entwirft einen hyperrealen Raum in dem dieLinearität von Zeit aufgehoben zu sein scheint.

Und das Klavier bleibt unversehrt!

In seiner neusten Produktion „Klavierstück“ zerlegt Felix Mathias Ott auf virtuose Weiseüberhöhte Erwartungen an Kunst. Ein genial verschmitzter und schweißtreibender40-Minüter im Rahmen der diesjährig dritten Ausgabe der Reihe „Open Spaces“ ander Tanzfabrik.

So So Happy. Oder: alles eine Frage der Übung

In “Happyology – Tears of Joy” trainiert Dragana Bulut die Zuschauer*innen (ungefragt) in Posen der Selbstoptimierung.

Das sichtbar gemachte Leben des Jean-Michel Basquiat

Mit dem Stück “Heroes – Mythos Basquiat, just for one day” schaffen das RambaZamba Theater und die Choreographen Sara Lu und Rubén Nsue ein buntes Bild vom Leben des Malers, das einen in Trance versetzt.

Wir sind Punks und es geht um nichts.

Der israelische Choreograf Hofesh Shechter ist so etwas wie ein internationaler Superstar im zeitgenössischen Tanz, dessen Stücke seit Jahren erfolgreich durch die Welt touren. Nun gastierte er mit “Grande Finale” im Haus der Berliner Festspiele.

Ich stehe auf dem Kaisersteg in Oberschöneweide und blicke in Richtung Zukunft …

Mit “Projecting [Space[“, ihrem 2017 im Rahmen der Ruhrtriennale gezeigten Entwurf eines zukünftigen Zusammenlebens kampiert die in Brüssel und Berlin arbeitende Choreografin Meg Stuart noch bis Anfang Oktober in den Reinbeckhallen, einer heutigen Eventlocation und einstigen Transformatorenhalle im ehemaligen Fabrikquartier Oberschöneweide. Zukunft und Gegenwart liegen in der Berliner Version des Stücks dicht beieinander.

Von Tanzenden Textkörpern.

In der Reihe “NAH DRAN extended: body, text!” kuratiert Käthe Kopf im ada Studio einen dreiteiligen Abend zu Text und Tanz

Warum ich in Stücken von Anne Teresa de Keersmaeker immer weinen muss…

…ist reine Mathematik. Johann Sebastian Bachs polyphone Experimente der “sechs Brandenburgischen Konzerte” werden von de Keersmaeker in Bewegung versetzt.

Versuch einer Begegnung

Die Nachwuchschoreograf*innen Anita Twarowska und Murillo Basso begeben sich mit ihrer ersten abendfüllenden Produktion “For The Two Of Us. For Us All.” auf die Suche nach neuen Begegnungserfahrungen. 

Kollektive Zukunftsperspektiven?

Bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe von Tanz im August fanden auch junge choreografische und tänzerische Nachwuchstalente einen Platz. Mit “Paradise Now (1968-2018)” verankert der belgische Jungchoreograf Michiel Vandevelde die Vision eines neuen, politisch ambitionierten Tanztheaters für junges Publikum exemplarisch in der Gegenwart.

Bewegte Gedanken

Im Rahmen von Tanz im August versucht der französische Choreograf Noé Soulier, mit “The Waves” die Beziehung zwischen Bewegung und Gedanke zu untersuchen, während das spanische Choreograf*innen-Duo Mal Pelo mit “The Fifth Winter” zarte und zugleich kraftvolle Körper-Poesie entwirft.

“Remembering the Future”

Future. Future. Zum 40. Geburtstag der Tanzfabrik, schlagen wir uns hingebungsvoll die Nächte um die Ohren, rufen Tanzgeschichte und -zukunft in die Welt hinaus und lauschen … ihrem Echo. Ein Nachhall dreier ausgewählter Stücke der Tanznacht 2018.

Interview: Antonia Baehr über “Röhrentier”

Für Tanznacht bringt Antonia Baehr “Röhrentier” zurück, ein Werk aus Klang, Struktur und Spinnen, entwickelt mit und für die Komponisten-Performer*innen Johnny Chang, Neo Hülcker und Lucie Vítková.

Politische Körper(skulpturen)

Im Rahmen von Tanz im August zeigt Isabelle Schad mit “INSIDE OUT” Fragmente vergangener Arbeiten in neuem Kontext und Robyn Orlin unternimmt mit “Oh Louis…” den Versuch, französische Kolonialgeschichte aufzuarbeiten.

Von Höhen und Tiefen – Eröffnung Tanz im August 2018

Zum 30. Jubiläum geht es im Haus der Berliner Festspiele nach “Trois Grandes Fuges” zu post-digitalen Zukunftsvisionen in den Untergrund.

“Man muss noch Chaos in sich haben …”

Lee Méir versammelt in “Line Up” – einer Sprach-Klang-Bewegungs-Performance – Chaos und Organisation als gleichberechtigte, ununterscheidbare Partner*innen.