Mit der Soloperformance DJAM LEELII, a Necroromantic (5.-9.11.2025, Sophiensæle) hat Djibril Sall ein Ritual geschaffen, das die Erinnerungen des Ozeans an all jene beschwört, die in seinen Fluten zu Tode gekommen sind.
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Johanna Ackva
„Bitte machen Sie mein Bett nicht“*
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Um das Bettfaltenlesen geht es in magicians in bed. Im Rahmen des Festivals Unrenewable Energies (15.9. – 17.10.2025, Uferstudios) führte Jeanne Eschert in eine Praxis ein, die sonst zu Hause stattfindet, meist bei Menschen, die ihre Betten nur selten verlassen.
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Auf eine (imaginäre) Zigarette
Im Rahmen von Tanz im August feierte am 15.08.2025 Tournament (dt.: Turnier, Ritterspiel), eine Zusammenarbeit zwischen Choreograf Adam Linder, Komponist Ethan Braun und dem Solistenensemble Kaleidoskop, Premiere – eine theatrale Symbolschlacht.
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Schaaaaaah (…) fffffffff mmhh
Vom 8. bis 13. Juli 2025 zeigen Angela Vitovec aka Angela Schubot und ein gemischtes Ensemble aus Performer*innen vom Theater Thikwa und aus der freien Tanzszene erneut Ya!, eine Performance, die 2024 in Kollaboration mit Schafgarbe entstand.
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Körper Arbeit Verstehen
An drei Abenden (12.-13.06.2025) präsentieren sechs Studierende des MA Solo Dance and Authorship (SoDA) am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz ihre laufenden Rechercheprojekte. Zwei dieser Präsentationen reflektiert dieser Artikel.
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Kunst, Kugeln, kaltes Blut
In der Reihe Forum Theatertreffen 1965-2025 gab die Choreografin Carolina Mendonça am 16.5.2025 im Foyer der Berliner Festspiele Einblicke in Something Is Approaching, eine neue Arbeit, die im Juni Premiere feiern wird.
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Sie isst Éclairs in Paris
Mit sieben jungen Tänzerinnen hat sich die Choreografin Mel Brinkmann seit November 2024 einmal pro Woche im Mädchen*zentrum Szenenwechsel getroffen. Entstanden ist dabei Divas, eine ausdrucksstarke Tanzshow, die vom 11. bis 13.04.2025 in den Uferstudios zu sehen war.
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Zeugnisse eines Platzes
Wo alle sind ist ein poetisches Ritual, das die Praxis des (Be)Schreibens und dabei/darin den öffentlichen Platz vor der Galerie Wedding erkundet. Vom 28.2. bis 28.3.2025 sitzt Adam Man täglich von 15-16 Uhr auf einer Bank in der Galerie und teilt seine Beobachtungen mit den Besucher*innen der Ausstellung.
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Ich sehe etwas, was Du nicht siehst. Doch wenn wir still sind, kannst Du es summen hören.
Integrierte Audiodeskription (AD) wird momentan als künstlerisches Medium
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„immer stärker weiterentwickelt und wahrgenommen“, sagt die Blinde Autorin Pernille Sonne. „Wir wollen nicht, dass sich dieses gerade geöffnete Tor zu mehr Teilhabe wieder schließt.“
What’s the Limit to your Love?
Bereits zum dritten Mal war das Duett We Are (Nothing) Everything von Makisig Akin und Anya Cloud (16.-19.1.2025, DOCK11) in Berlin zu sehen. Zurecht! ruft die Autorin dieses Artikels, die selten so ein mitgerissenes Publikum erlebt hat.
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Radikal Horizontal
Weiterlesen „Radikal Horizontal“Zweierbegegnungen von je einem Mitglied aus den beiden Ensembles Dance On und Solistenensemble Kaleidoskop legten den Grundstein für die Performance A Sky Like A Wall, die am 29.11.2024 in der Berlinischen Galerie uraufgeführt wurde.
Schaukelnd und zaudernd, hinkend und tanzend…
bewegt sich Claire Cunningham als Fußreisende mit und ohne Stab/Krücke durch den Theaterraum. Zugleich begibt sie sich mit Songs of the Wayfarer (14.-16.11.2024, NO LIMITS Festival) auf eine metaphorische Reise durch das Leben.
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Here we are. And it is not irritating to be here
In Eile? Hinter uns der Nebel könnte das ändern. Mit dem interdisziplinären Projekt wird das Kollektiv Here we are am 13.10.2024 nochmals in einen Raum einladen, in dem die Zeit anders vergeht. Spielort ist die Alte Neuendorfer Kirche in Babelsberg.
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The only way is round
Weiterlesen „The only way is round“Vom 18.9. – 26.9.24 haben die Absolvent*innen des Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) ihre Abschlussstücke gezeigt. Sie passen nicht in eine Schublade, aber ich finde, sie sind alle am Puls der Zeit – einer Zeit, die sich im Kreis dreht.
Auszüge aus einer Enzyklopädie der Zukunft
In der multimedialen Performance Anatomorphosen (20.-23.6.24, DOCK 11 EDEN) lassen Penelope Wehrli und ihr Team zukünftige Menschen und flüchtige Nebelwesen tanzen – in der Hoffnung, unsere Selbst- und Weltwahrnehmung zu verändern.Weiterlesen „Auszüge aus einer Enzyklopädie der Zukunft“
Die niemals Wurzeln schlagen. Ein performatives Archiv der queeren asiatischen Diaspora
Für Floating Roots (9.-12.5.24, Tanzfabrik, Wiederaufnahme) interviewte Inky Lee 17 asiatische und queere Einwander*innen der 1,5. und 2. Generation. Sechs von ihnen stehen gemeinsam mit zwei Tauben Performer*innen auf der Bühne.Weiterlesen „Die niemals Wurzeln schlagen. Ein performatives Archiv der queeren asiatischen Diaspora“
Aufstand der Löffel gegen das System. Oder: Chapeau! So kann intersektional gedachte Inklusion im Theater funktionieren
Die Stand Up-Comedy Baby I’m Sick Tonight ist eine Show zum Lachen und zum Heulen. Vor der Premiere (25.04.2024, Sophiensaele) sprach ich mit der Choreografin Olivia Hyunsin Kim über chronische Erkrankung und die Missstände im Umgang mit ihr.Weiterlesen „Aufstand der Löffel gegen das System. Oder: Chapeau! So kann intersektional gedachte Inklusion im Theater funktionieren“
„I gave Birth to a Hawk“. Oder: Von den nicht enden wollenden Wehen
Mit New Report On Giving Birth (6.+7.3.2024, HAU Hebbel am Ufer (HAU2)) baut die chinesische Choreografin und Tänzerin Wen Hui auf ihren vor 20 Jahren präsentierten Report On Giving Birth auf. Gemeinsam mit drei weiteren Tänzerinnen zieht sie Bilanz: Was hat sich inzwischen für gebärfähige Körper verändert, was nicht?Weiterlesen „„I gave Birth to a Hawk“. Oder: Von den nicht enden wollenden Wehen“
Zwischen den Stühlen
Weiterlesen „Zwischen den Stühlen“Mit Chotto Desh, einem bewegten und bewegenden Solo über die Biografie des Tänzers und Choreografen Akram Khan hat am Samstag, 20. Januar 2024 das PURPLE – Internationales Tanzfestival für junges Publikum (20.-28.01.) eröffnet.
Junge, sag was!
Weiterlesen „Junge, sag was!“In Solo for Boy, das am 11.1.2024 im Dock11 Premiere hatte, arbeitet sich die Choreografin Sasha Amaya im Dialog mit dem Tänzer Félix Deepen an westlichen Repräsentationen männlicher Schönheit aus Kunst, Mode und Popkultur ab.
Auf Erden nur zu Gast
Weiterlesen „Auf Erden nur zu Gast“Der interdisziplinäre Abend Terrestrial Transit wirft die Frage danach auf, wie wir das irdische und endliche Sein-im-Übergang beherzt als eine Lebensform bejahen können. Mit fünf Aufführungen bis zum 9. Dezember 2023 im DOCK11 schließt die Kompanie Cranky Bodies ein nomadisches Projekt ab, das in Berlin begonnen hat und über Brandenburg und die Grenzstadt Szczecin bis an die Ostsee führte.
Heimspiel der Monstrositäten
Weiterlesen „Heimspiel der Monstrositäten“Die Reihe Fold (Tanzfabrik) zeigt zum Ende des Jahres Arbeiten, die sich mit Geistern und Dämonen beschäftigen. In The Multiplicity of the Other erforscht Ixchel Mendoza Hernández vom 30.11. bis 2.12.2023 das Andere als eine geisterhafte Präsenz im eigenen Körper.