Minimale Bewegungen: Isabelle Schads „FUR“

Manchmal findet man Stücke, bei denen man einfach sprachlos bleibt. Nicht, weil sie an uns vorbeigegangen wären und uns nicht berührt hätten, sondern weil sie tief getroffen haben. Trotzdem will ich versuchen, etwas von Isabelle Schads „FUR“ zu berichten. Die Showings mit Aya Toraiwa waren am 31. Juli und 1. August 2020 in der Wiesenburg-Halle zu sehen.

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Hautnah Vibrieren

Nach A.PART und NAH DRAN: extended blicken wir weiter auf alternative Formate für Tanz-Festivals und –Reihen. Die Aufführung “Aural Haptics” von Audrey Chen, Henrik Mukeby Nørstebø, Megumi Eda und Yuko Kaseki wurde für das digital adaptierte soundance festival berlin 2020 im DOCK 11 kreiert, einer Plattform für Werke aus Zeitgenössischen Tanz, Echtzeitmusik, Improvisation und angrenzenden Stilen.

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Offen bleiben für neue Möglichkeiten

Christoph Winklers zweite Produktion für junges Publikum, „Shut up and dance“, feierte im Herbst 2018 bei den TANZKOMPLIZEN seine Premiere. Coronabedingt ist ein Video des Stücks zurzeit auch im Rahmen von TANZKOMPLIZEN für zuhause – Online-Spielplan für Eltern und Kinder während der Corona-Krise abrufbar. Christine Matschke sprach mit Christoph Winkler über seine Einstellung zum Tanz und Schwierigkeiten während des Lockdowns.

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Eine Utopie jenseits von Norm und Anti-Norm

In greller Tutti Frutti-Ästhetik inszeniert Angela Alves mit „NO LIMIT“ (Zoom-Premiere 16. Juni 2020 in den Sophiensælen) eine verdrehte Welt, in der Behinderte die normgebende Mehrheit bilden und Nicht-Behinderte unter Syndromen wie KNZR (Kommt nicht zur Ruhe) und KKG (Kennt keine Grenzen) leiden. Die Spielshow praktiziert Barrierefreiheit ohne uns pädagogisch zu belehren.

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Zurück zum Klassiker

Die Veranstaltungsabsagen durch die Covid 19-Maßnahmen haben nicht nur die freie Tanzszene beeinträchtigt. Wie haben die größeren Häuser während der Pandemie reagiert? Ein kurzer Blick auf das Staatsballett Berlin anlässlich der Teilnahme Polina Semionovas am Konzert “Der Karneval der Tiere” von Camille Saint-Saëns in der Staatsoper Unter den Linden.

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Über kommunizierende Körper: Isabelle Schad im Interview

Eigentlich wäre im Juni zum ersten Mal zusammenhängend Isabelle Schads Trilogie aus „Collective Jumps“, „Pieces and Elements” und „Reflection” im HAU Hebbel am Ufer gezeigt worden. Mit Jette Büchsenschütz spricht sie über Kontemplation, Kollektive und die Kraft, die von sich verschränkenden Körpern ausgeht – und es wird deutlich, wie aktuell ihre Stücke gerade heute sind. 

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Stadterweitern — (Aus)Dehnung der Sinne im urbanen Umfeld

Nach tagelangem häuslichen Aufenthalt hat mir das Praxislabor EINS von Sabine Zahns Projekt “Stadterweitern” ermöglicht, meine Sinne neu zu entdecken (und dadurch auch ein Stück Berlins). Während des ersten von vier fünftägigen Labs, die an verschiedenen zentralen Orten in Berlin von Mai bis November 2020 stattfinden werden, konnte ich den Ernst-Reuter-Platz näher erleben. Teil des Labs EINS waren auch eine Performance Lecture und ein Gespräch.

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Gegen Übersetzung?

Über die Möglichkeiten von Performancekunst in Zeiten der Kontaktsperre und wieso die Schließung der Theater auch als Chance gesehen werden kann. Überlegungen zu dem von Felix M. Ott und Diego Agulló initiierten und von der Tanzfabrik Berlin unterstützten Festival „Reclaiming the live aspect of the Performing Arts in the current times“.

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Ein Festival mal anders: Das A.PART-Festival im Dialog zwischen Recherche und Produkt

Die Berliner Tanzszene bringt sich ins Spiel, um kreative, aber auch nachhaltige Lösungen zu finden die Krise zu überstehen. Trotz der vielen Absagen findet das A.PART-Festival vom 18. April bis 17. Mai 2020 am ada Studio im digitalen Raum und mit einem entsprechenden neuen Format statt.

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Durch Bildschirme läuft eine andere Art der kinästhetischen Empathie

In den Zeiten von Corona, in denen Live-Veranstaltungen für Tanz (noch) nicht möglich sind, bleiben die digitalen Formate. Man kann es mögen oder nicht, und nicht alles ist geeignet, um verfilmt zu werden. Es gibt aber Tanzfilme, Filme die explizit für Kamera und Bildschirm choreographiert sind: noch bis 6. Mai zu sehen in der POOL 20 – Spring Edition des Internationalen TanzFilmFestivals Berlin im DOCK 11 online.

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Horror Or Rorroh

Aus der Schreibwerkstatt des A.PART-Festivals, vierter Teil: #Halb automatisch, halb Papier, halb Tasten. In Lena Michaelis´ Beschreibungen zu „The Horror Woman a.k.a. too dark … too sweet … too dead?“ von Helen Burghardt, Zoe Goldstein & Noga Abramovitch (25./26. Mai 2019) mischt sich #x als Phantom ein und durchkreuzt den Text als Tiefstaplerin.

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Und wenn sie nicht gestorben sind…

Marlene Naumann und Anuya Rane lassen ihren Gedankenströmen freien Lauf zu „The Horror Woman a.k.a. too dark … too sweet … too dead?“ von Helen Burghardt, Zoe Goldstein & Noga Abramovitch am 25./26. Mai 2019, und setzen dazu noch ein Palimpsest oben drauf. Aus der Schreibwerkstatt des A.PART-Festivals – Zeit für den dritten Teil unserer Serie. Nachdem der Bund und die Länder heute beschlossen haben, die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu verlängern, wird einmal mehr deutlich, dass wir monatelang schweren Herzens auf den gewohnten Besuch von Live-Tanzaufführungen verzichten werden müssen.

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Distanz Tanz

Das breite Angebot an Online-Tanzklassen zeigt uns, wie wir trotz sozialer Distanzierung jede*r für sich allein im Tanz miteinander verbunden bleiben können. Über das komplizierte Zusammenspiel von Nähe und Distanz in Corona-Zeiten.

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Über Gastfreundschaft, Kollaborationen und Esskultur: Fragen an Sally De Kunst zum Buch „This Book is Yours“

Am 21. März 2020 hätte Sally De Kunst das Buch „This Book is Yours – Recipes for Artistic Collaboration“ im Berliner Büro des Vexer Verlags mit einem Koch-Workshop vorstellen sollen. Wie vieles in Berlin und weltweit konnte diese Veranstaltung – eine Zusammenarbeit mit dem Tanzbüro Berlin – nicht stattfinden. So habe ich Sally De Kunst aufgefordert, ein paar Fragen über dieses ungewöhnliche Rezeptbuch zum Kochen und für künstlerische Kollaborationen per Skype zu beantworten. Ich fand es besonders passend zum jetzigen Zeitpunkt, zu dem wir viel Zeit zu Hause – wahrscheinlich auch beim Kochen – verbringen und uns in der Isolation mehr und mehr bewusst wird, wie sehr unsere Lebensweise auf Kollaborationen beruht.

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Codex rescriptus

Einblicke in Arbeiten aus der Schreibwerkstatt des A.PART-Festivals sollten schon länger auf tanzschreiber erscheinen, angesichts des durch SARS-CoV-2 eingestellten Spielbetriebs werden die Texte nun in loser Reihenfolge veröffentlicht. Im zweiten Teil palimpsestieren Janine Muckermann und Katharina Scheidtmann zu dem Stück „Sissy Syemmetrie“ von Yaron Maiim am 23./24. Mai 2019.

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Ich sehe was, was Du nicht siehst

Tanz-Performances im Theater zu erleben, scheint in Zeiten der Corona-Pandemie erst einmal in weite Ferne gerückt – tanzschreiber schaut auch zurück und dabei ganz konkret auf das Schreiben in Beziehung zu Tanz. Aus der Schreibwerkstatt des A.PART-Festivals, erster Teil: Ein Text von Lena Michaelis, Marlene Naumann und Anuya Rane nach der Stillen-Post-Methode zu „Ghost Insect“ von Jara Serrano am 26./27. Mai 2019.

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