Die sieben Todsünden: Abschlussperformance Der ETAGE

Nach einem Schuljahr, das von der Online-Lehre charakterisiert war, und der anschließenden langsamen und vorsichtigen Rückkehr zu neuen Live-Unterrichtsformaten, fühlt es sich wie ein Luxus an, etwas auf der Bühne zu präsentieren. Die Abteilung Zeitgenössischer Tanz der ETAGE zeigt ihre Abschlussperformance „SIEBEN“ vom 10.-20. September 2020 im Theaterforum Kreuzberg.

Weiterlesen „Die sieben Todsünden: Abschlussperformance Der ETAGE“

Displaying Displacement – oder Ausgestellte Verschiebungen/Verlagerungen: Die Tanznacht Berlin Vertigo (Part One)

Mit kleinen und großen Änderungen am ursprünglichen Programm und durch das große Engagement des Festivalteams konnte die Tanznacht Berlin 2020 der Tanzfabrik Berlin eröffnet werden. Installationen, Konzerte und Aufführungen bespielen das Gelände der Uferstudios fünf Tage, bis zum 13. September. Zwischen Mundschutz, vorgegebenen Wegen und Kontingentierung ist das Resultat mehr als herzerwärmend, da wird es einem am Eröffnungsabend fast schwindelig vor Erwartung (auf die Saison 2020/21 der Tanzsparte), wie der Titel des Festivals – “Vertigo” – verspricht.

Weiterlesen „Displaying Displacement – oder Ausgestellte Verschiebungen/Verlagerungen: Die Tanznacht Berlin Vertigo (Part One)“

Fern aber doch so nah: Die Ausstellung „Down to (planet) Earth” im Gropius Bau

Unter dem Titel „Down to Earth: Klima, Kunst, Diskurs unplugged“ fokussiert die Ausstellung im Gropius Bau vom 13. August bis 13. September 2020 Ökologie und Nachhaltigkeit. Sie ist Teil der Programmreihe Immersion, deren Ziel es ist, mit neuen Formaten des Schauens und Präsentierens zu experimentieren, und die Dichotomie zwischen betrachtendem Subjekt und betrachtetem Objekt aufzulösen. Dieses Mal sind neben experimentellen Formen der zeitgenössischen Kunst auch indigene Kulturen und neue Praktiken der Nachhaltigkeit und der ganzheitlichen Erfahrung zu erleben.

Weiterlesen „Fern aber doch so nah: Die Ausstellung „Down to (planet) Earth” im Gropius Bau“

Minimale Bewegungen: Isabelle Schads „FUR“

Manchmal findet man Stücke, bei denen man einfach sprachlos bleibt. Nicht, weil sie an uns vorbeigegangen wären und uns nicht berührt hätten, sondern weil sie tief getroffen haben. Trotzdem will ich versuchen, etwas von Isabelle Schads „FUR“ zu berichten. Die Showings mit Aya Toraiwa waren am 31. Juli und 1. August 2020 in der Wiesenburg-Halle zu sehen.

Weiterlesen „Minimale Bewegungen: Isabelle Schads „FUR““

Hautnah Vibrieren

Nach A.PART und NAH DRAN: extended blicken wir weiter auf alternative Formate für Tanz-Festivals und –Reihen. Die Aufführung “Aural Haptics” von Audrey Chen, Henrik Mukeby Nørstebø, Megumi Eda und Yuko Kaseki wurde für das digital adaptierte soundance festival berlin 2020 im DOCK 11 kreiert, einer Plattform für Werke aus Zeitgenössischen Tanz, Echtzeitmusik, Improvisation und angrenzenden Stilen.

Weiterlesen „Hautnah Vibrieren“

Zurück zum Klassiker

Die Veranstaltungsabsagen durch die Covid 19-Maßnahmen haben nicht nur die freie Tanzszene beeinträchtigt. Wie haben die größeren Häuser während der Pandemie reagiert? Ein kurzer Blick auf das Staatsballett Berlin anlässlich der Teilnahme Polina Semionovas am Konzert “Der Karneval der Tiere” von Camille Saint-Saëns in der Staatsoper Unter den Linden.

Weiterlesen „Zurück zum Klassiker“

Stadterweitern — (Aus)Dehnung der Sinne im urbanen Umfeld

Nach tagelangem häuslichen Aufenthalt hat mir das Praxislabor EINS von Sabine Zahns Projekt “Stadterweitern” ermöglicht, meine Sinne neu zu entdecken (und dadurch auch ein Stück Berlins). Während des ersten von vier fünftägigen Labs, die an verschiedenen zentralen Orten in Berlin von Mai bis November 2020 stattfinden werden, konnte ich den Ernst-Reuter-Platz näher erleben. Teil des Labs EINS waren auch eine Performance Lecture und ein Gespräch.

Weiterlesen „Stadterweitern — (Aus)Dehnung der Sinne im urbanen Umfeld“

Ein Festival mal anders: Das A.PART-Festival im Dialog zwischen Recherche und Produkt

Die Berliner Tanzszene bringt sich ins Spiel, um kreative, aber auch nachhaltige Lösungen zu finden die Krise zu überstehen. Trotz der vielen Absagen findet das A.PART-Festival vom 18. April bis 17. Mai 2020 am ada Studio im digitalen Raum und mit einem entsprechenden neuen Format statt.

Weiterlesen „Ein Festival mal anders: Das A.PART-Festival im Dialog zwischen Recherche und Produkt“

Durch Bildschirme läuft eine andere Art der kinästhetischen Empathie

In den Zeiten von Corona, in denen Live-Veranstaltungen für Tanz (noch) nicht möglich sind, bleiben die digitalen Formate. Man kann es mögen oder nicht, und nicht alles ist geeignet, um verfilmt zu werden. Es gibt aber Tanzfilme, Filme die explizit für Kamera und Bildschirm choreographiert sind: noch bis 6. Mai zu sehen in der POOL 20 – Spring Edition des Internationalen TanzFilmFestivals Berlin im DOCK 11 online.

Weiterlesen „Durch Bildschirme läuft eine andere Art der kinästhetischen Empathie“

Über Gastfreundschaft, Kollaborationen und Esskultur: Fragen an Sally De Kunst zum Buch „This Book is Yours“

Am 21. März 2020 hätte Sally De Kunst das Buch „This Book is Yours – Recipes for Artistic Collaboration“ im Berliner Büro des Vexer Verlags mit einem Koch-Workshop vorstellen sollen. Wie vieles in Berlin und weltweit konnte diese Veranstaltung – eine Zusammenarbeit mit dem Tanzbüro Berlin – nicht stattfinden. So habe ich Sally De Kunst aufgefordert, ein paar Fragen über dieses ungewöhnliche Rezeptbuch zum Kochen und für künstlerische Kollaborationen per Skype zu beantworten. Ich fand es besonders passend zum jetzigen Zeitpunkt, zu dem wir viel Zeit zu Hause – wahrscheinlich auch beim Kochen – verbringen und uns in der Isolation mehr und mehr bewusst wird, wie sehr unsere Lebensweise auf Kollaborationen beruht.

Weiterlesen „Über Gastfreundschaft, Kollaborationen und Esskultur: Fragen an Sally De Kunst zum Buch „This Book is Yours““